Outplacement
Was ist Outplacement?
Der Begriff Outpalcement bedeutet wörtlch: "hinausplatzieren" also so etwas wie "hinauswerfen".
Wir verstehen darunter: Wir helfen von der Kündigung betroffenen Mitarbeitern eine neue berufliche Herausforderung bei einem neuen Arbeitgeber zu finden oder die selbstständige Erwerbstätigkeit in einem überschaubaren Rahmen zu realisieren. Outplacement wird durch den ehemaligen Arbeitgeber finanziert, bedingt aber auch die aktive Mitarbeit des Betroffenenen.
Warum Outplacement?
Es gibt viele Gründe dafür, Mitarbeiter in der Trenmnungsphase durch eine Outplacement-Beratung begleiten zu lassen.
- Wahrnehmung der sozialen Verantwortung. Früher lautete der Sozialvertrag "Loyalität bis zur Rente" heute " Ich unterstütze Dich bei der Neuorientierung", Das hat eine Signalwirkung, und zwar gegenüber dem betroffenen Mitarbeiter, aber auch gegenüber den Verbleibenden , den Kunden und der Öffentlichkeit.
- Negative PR durch entlassene Mitarbeiter. Ein Mitarbeiter, der von seiner Firma bei der Neuorientierung unterstütz wird mit großer Wahrscheinlichkeit eher zurückhaltend sein sein bezüglich Negativ-Propaganda, er wird das Unternehmen auch in Zukunft als guten Arbeitgeber ansehen und das propagieren.
- Betriebsklima. Generell wird in jedem Unternehmen sehr genau beobachtet und diskutiert, wie mit den Mitarbeitern umgegangen wird. Ein Jeder fragt sich bei Entlassungen im Unternehmen: "Wie würden sie mich behandeln?", und zieht die entsprechenden Konsequenzen.
- Vermeidung schlechter Presse. Kein Unternehmen schätzt es, als "Jobkiller" durch die Presse gezogen zu werden. Unterstützung durch Outplacement für die entlassenen Mitarbeiter kann man nach außen kommunizieren, die führt zu positiver Mundpropaganda unter Arbeitnehmern und in der Öffentlichkeit.
- Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten. Mitarbeiter, die in einem frühen Stadium der Entlassung eine externe Begleitung erhalten, können erfahrungsgemäß viel schneller ihre Trauer und Wut über die Trennung verarbeiten und ihre Energie zukunftsgerichtet einsetzen. Andernfalls entstehen Gefühle des Ungerecht-behandelt-worden-seins bis hin zu Rachefantasien "Denen zeig ichs!" Aus solchen Gefühlen heraus entstehen leider oft Rechtsfälle gegen den vorherigen Arbeitgeber. Das ist für das Unternehmen kostenintensiv und unangenehm, weil oft mit schlechter Presse verbunden. Sie sind auch für Mitarbeiter unangenehm, da viel Energie gebunden ist.
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